25. Ausgabe – mit CERDA, IVÁNOVA, KLINK und MENEGON

Donnerstag, 29. April 2021 – Mozilla Hubs / Zoom – 19 Uhr 30 / 21 Uhr

LYRIK: Carla Cerda, Adelaide Ivánova, Sophia Klink
KUNST: Martina Menegon

-> Informationen zur Anmeldung: siehe unten!

Nach über einem Jahr ohne reguläre Ausgabe sind wir zurück mit einer digitalen Sonderveranstaltung: Sie wird in einem dreidimensionalen digitalen Raum stattfinden, auf der Plattform Mozilla Hubs. Gebaut und gestaltet wurde er von der Künstlerin Martina Menegon, die die sich mit Extended Reality Art sowie synthetischer Körperlichkeit im virtuellen Raum auseinandersetzt und an der Universität für angewandte Kunst in Wien “Digital Design and Virtuality” unterrichtet. Lesende und Publikum treffen sich in diesem Raum als Avatare. Da der Platz limitiert ist, findet die Veranstaltung am selben Abend zweimal statt und wird gleichzeitig via Zoom übertragen.

Zu Gast sind drei so spannende wie unterschiedliche Stimmen der Gegenwartslyrik: Carla Cerda hat im letzten Jahr bei “roughbooks” ihr Debüt “Loops” veröffentlicht. Das Buch ist “irre komponiert und zugleich mit der kirren Lässigkeit von Forschertagebüchern, verknüpft Worte und Codes, wandernde Meteorologinnen, Lithium-Abbau in Chile, Aktienindexe, die barocke Dichterin Sor Juana de la Cruz und die Frage, wie ein Körper „in Echtzeit auf Ereignisse reagiert“” (Uljana Wolf). Aus Berlin ist die brasilianische Dichterin und Aktivistin Adelaide Ivánova zu Gast. Ihr hochdotierter Band “Der Hammer” ist 2019 in der deutschen Übersetzung von Christiane Quandt im Münchner Verlag “Materialien” erschienen. Ivánova schreibt feministische und politische Lyrik, die so beeindruckend wie kompromisslos ist. Die Münchnerin Sophia Klink ist ein fester Bestandteil der hiesigen Literaturszene, mit einer unverwechselbaren literarischen Stimme: Die Autorin und Biologin entwickelt in ihren Gedichten neue und aufregende Formen des Nature Writings, bei denen sich erzählerische Elemente und poetische Verdichtung verbinden.

Zur Anmeldung für die Veranstaltung bitte eine Mail an meinedreilyrischenichs[at]gmail.com schreiben – mit der Angabe, ob ihr a) bei Mozilla Hubs oder bei Zoom und b) um 19 Uhr 30 oder 21 Uhr teilnehmen wollt. Für die Teilnahme bei Mozilla Hubs ist ein Headset und einigermaßen stabiles Internet erforderlich. Bitte beachtet außerdem, dass Hubs nur in den Browsern Firefox oder Chrome zuverlässig läuft (bei Safari nicht). Die Platzzahl ist begrenzt. Technische Informationen verschicken wir im Vorfeld der Veranstaltung; am Veranstaltungsabend wird es technischen Support geben.

LYRIK

Carla Cerda ist Dichterin, Biologin und Übersetzerin aus dem Spanischen, Englischen und Schwedischen; Kollaboration mit der Künstlerin Andrea Garcia Vasquez, zuletzt in der Videoinstallation but an archive of what; Preisträgerin des open mike 2019; ihr Gedichtband Loops ist kürzlich bei roughbooks erschienen.

Foto: privat

Adelaide Ivánova is a journalist and activist from Pernambuco, Brazil. She co-edits the zine MAIS NORDESTE, POR FAVOR!, dedicated to radical poetry being written in the Brazilian northeast. In 2018 she won the Rio Literature Award for her fifth book, “o martelo”, which was later published in the USA by Commune Editions. In 2020 the English translations of the book were nominated for the Derek Walcott prize for poetry and the National Translation Awards from the The American Literary Translators Association. Since 2011 she lives in Berlin, where she earns her bread working as a baby-sitter, waitress, life model, security staff and other alienating jobs.

Foto: Lukas Lademann

Sophia Klink, geboren 1993 in München, promoviert in Ökologischer Mikrobiologie. Sie war Preisträgerin beim Treffen junger Autor*innen, wurde zu Seminaren der Bayerischen Akademie des Schreibens und zur Prosawerkstatt 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin eingeladen. Für ihr erstes Romanprojekt erhielt sie das Münchner Literaturstipendium 2015. Sie wurde gefördert durch Nature Writing Stipendien des British Council 2018 und der Stiftung Nantesbuch im Rahmen des Deutschen Preises für Nature Writing 2019. Zuletzt war sie Finalistin beim 28. open mike.

Foto: Lydia Ciesluk

Kuration und Moderation: Daniel Bayerstorfer, Tristan Marquardt, Annalena Roters, Nora Zapf

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

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