18. Ausgabe – mit KORNAPPEL, ORAVIN, HUSSEIN und GAUER

22. Februar 2018, Einstein Kultur, 20 Uhr

LYRIK: Simone Kornappel (Berlin), Oravin (Wien), Yamen Hussein (München)
KUNST: Ece Gauer (München)

Nach sechs intensiven, wilden und produktiven Jahren, die immer für eine Überraschung gut waren, verabschieden wir uns aus den Gewölbehallen des Einstein Kultur. Im Sommer geht es an neuem Ort weiter (Überraschung!). Die letzte Ausgabe in den ehemaligen Bierlagerhallen wird gehörig gefeiert, die ein oder andere Episode ausgepackt und natürlich sind vier wundervolle Künstler*innen zu Gast: Ece Gauer, die im letzten Jahr ihr Diplom an der Akademie gemacht hat, zeigt Bilder, in denen sich Grenzgänger finden, wabernde Figuren, die zwischen Anwesenheit und Abwesenheit changieren. Die drei Dichter*innen des Abends stehen für die große Bandbreite der aktuellen Lyrik: Aus Berlin kommt Simone Kornappel angereist, deren Texte mit stupenden visuellen Formen arbeiten und die auch als Übersetzerin tätig ist. Der Wiener Dichter Oravin hat mit seinen Sound- und Videoperformances nicht minder aufregende Formen für seine Text entwickelt. Yamen Hussein war bis vor Kurzem Writers-in-Exile-Stipendiat des PEN-Zentrums Deutschland und liest Gedichte auf Arabisch.

LYRIK

Simone Kornappel, geb. in Bonn, lebt in Berlin. Sie ist Lyrikerin und Mitherausgeberin der Zeitschrift randnummer literaturhefte. (Bild: Annette Lux)

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Oravin, geb. 1984 in Leoben, ist Dichter, Musiker und audiovisueller Performer. Er performte unter anderem in Tokyo, Helsinki, Sarajevo und Marseille und zeigte seine Videos auf internationalen Festivals. Seine Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Heute lebt er in Wien. www.oravin.at

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Yamen Hussein, geb. 1984 in Homs (Syrien), ist Dichter und Journalist. Im Oktober 2017 erschien sein erstes Buch “3439 km. Scars except the Navel” auf Arabisch, in Kürze erscheint ein dichterischer Dialog mit Said auf Deutsch und Arabisch, der bereits im Literaturhaus München und auf BR2 vorgetragen wurde. Yamen Hussein floh 2013 von Syrien in den Libanon und die Türkei. Seit Dezember 2014 lebte er als Stipendiat des Writers-in-Exile-Programms in München. Seine Gedichte wurden ins Französische, Englische und Deutsche übersetzt.

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KUNST

Ece Gauer, geb. 1984, hat 2017 ihr Diplom an der Akademie der bildenden Künste München gemacht, wo sie Malerei bei Prof. Axel Kasseböhmer studiert hat. 2012 machte sie außerdem ihren Abschluss in Malerei und Mosaik-Fresco an der Mimar Sinan University Istanbul. Hier hat sie bei Prof. Mehmet Mahir studiert. Sie ist Preisträgerin des LFA Bayern Preis 2015 und wurde 2012 als beste Studentin im Fach Malerei von der Sabancı Foundation an der University of Mimar Sinan ausgezeichnet. Beim Riga International Symposium & der Mosaic Art Fair wurden ihre Mosaik-Arbeiten für den ersten Preis ausgewählt. Ece Gauers Arbeiten vereinen Kraft und Poesie, Zeitgenössisches mit traditionellen Techniken und Symbolen. Als Künstlerin, die sich zwischen Istanbul und München bewegt, interessieren sie die Zwischenräume von Kulturen. In ihren Bildern finden wir Grenzgänger, wabernde Figuren, die zwischen Anwesenheit und Abwesenheit changieren. https://www.ecegauer.com

Ece-Gauer

Eintritt: 4/6 Euro
Moderation: Daniel Bayerstorfer, Tristan Marquardt, Annalena Roters, Nora Zapf

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

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