26. Ausgabe – mit GÜCYETER, HETZER, CONSTANTINIDES TANK und DOERFEL

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 20 Uhr – Kunstverein, München

LYRIK: Dincer Gücyeter (Nettetal), Anna Hetzer (Berlin), Kyrill Constantinides Tank (München)
KUNST: Sarah Doerfel (München)

+++ Bitte per Mail an meinedreilyrischenichs@gmail.com anmelden (mit Angabe der Adresse zur Kontaktnachverfolgung). Es gilt neu 3G plus (geimpft, genesen, mit PCR getestet; Nachweis wird geprüft), gemäß den seit 6. Oktober geltenden Corona-Regeln für Kulturveranstaltungen in München. +++


Nach über anderthalb Jahre ist die Lesereihe meine drei lyrischen ichs zurück im Kunstverein. Zur ersten Präsenz-Ausgabe in diesem Jahr kommt der Dichter und Verleger Dincer Gücyeter aus dem nordrhein-westfälischen Nettetal angereist. Sein neuer Gedichtband “Mein Prinz, ich bin das Ghetto” (Elif-Verlag) hat unlängst für Furore gesorgt. Er liegt mittlerweile in der dritten Auflage vor und war zuletzt auf der SWR-Bestenliste. Aus Berlin ist Anna Hetzer zu Gast. Sie veröffentlichte zuletzt den aufregenden Gedichtband “Kippbilder” (Verlagshaus Berlin) und beschäftigte sich in mehreren Essays mit queerer Lyrik und Poetik. Dritter Lesender des Abends ist der Münchner Dichter und Künstler Kyrill Constantinides Tank, dessen Debüt “Janus Neinus Vielleichtus” (Wirklichkeit Books) 2019 erschien. Seine Arbeiten bewegen sich immer wieder zwischen Lyrik und Kunst und bestechen durch “grimmigen Witz” (SZ).
Der Archivraum des Kunstvereins wird für die Lesung künstlerisch bespielt von Sarah Doerfel, die an der Akademie der Bildenden Künste und in London Bildende Kunst und Fotografie studiert hat und deren jüngere Arbeiten sich mit artenübergreifendem Leben und Sterben beschäftigen.


Eintritt: 4/6 Euro
Kuration und Moderation: Daniel Bayerstorfer, Tristan Marquardt, Annalena Roters und Nora Zapf


Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

LYRIK

Dincer Gücyeter, geb.1979 in Nettetal. 2012 gründete er den ELIF VERLAG mit dem Programmschwerpunkt Lyrik. Es folgten Einzelbände nationaler und internationaler Autor*innen und Anthologien mit bundesweit zahlreichen Lesungen.Seit 2017 koordiniert er das Lyrikfestival „Satelliten“ mit dem Literaturhaus Köln. Im Mai 2021 erschien sein letzter Gedichtband “Mein Prinz, ich bin das Ghetto“.

Foto (c) privat

Anna Hetzer, geb. 1986, lebt seither in Berlin. Sie veröffentlicht Lyrik, Übersetzungen und Essays, zuletzt erschien Kippbilder im Verlagshaus Berlin. 2017 war sie Stipendiatin der Villa Decius in Krakau, 2021 wurde sie mit einem Wolfgang-Weyrauch Förderpreis ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und beteiligt sich zudem an verschiedenen künstlerischen Kooperationen.

Foto (c) Dirk Skiba

Kyrill Constantinides Tank, geboren 1990 lebt und unterrichtet derzeit in München und Rosenheim.

Foto (c) privat

KUNST

Sarah Doerfel lebt und arbeitet in München. Ihre Arbeiten der letzten Jahre erzählen Geschichten vom gemeinsamen Leben und Sterben verschiedener Spezies und beschäftigen sich im Speziellen mit dem Spannungsfeld Symbiose – Parasitismus. Die Künstlerin studierte Fotografie an der University of Westminster in London und Freie Kunst bei Prof. Olaf Nicolai an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre Arbeiten – vorrangig Keramikskulpturen und digitale Videoarbeiten – wurden im In- und Ausland gezeigt, u.a. im Macro Museo/ Rom, im Museum Hamburger Bahnhof/ Berlin oder im MaximiliansForum/ München. Sie erhielt u.a. Stipendien der Stiftung Kunstfonds und der LfA Förderbank Bayern.

Foto (c) privat

25. Ausgabe – mit CERDA, IVÁNOVA, KLINK und MENEGON

Donnerstag, 29. April 2021 – Mozilla Hubs / Zoom – 19 Uhr 30 / 21 Uhr

LYRIK: Carla Cerda, Adelaide Ivánova, Sophia Klink
KUNST: Martina Menegon

-> Informationen zur Anmeldung: siehe unten!

Nach über einem Jahr ohne reguläre Ausgabe sind wir zurück mit einer digitalen Sonderveranstaltung: Sie wird in einem dreidimensionalen digitalen Raum stattfinden, auf der Plattform Mozilla Hubs. Gebaut und gestaltet wurde er von der Künstlerin Martina Menegon, die die sich mit Extended Reality Art sowie synthetischer Körperlichkeit im virtuellen Raum auseinandersetzt und an der Universität für angewandte Kunst in Wien “Digital Design and Virtuality” unterrichtet. Lesende und Publikum treffen sich in diesem Raum als Avatare. Da der Platz limitiert ist, findet die Veranstaltung am selben Abend zweimal statt und wird gleichzeitig via Zoom übertragen.

Zu Gast sind drei so spannende wie unterschiedliche Stimmen der Gegenwartslyrik: Carla Cerda hat im letzten Jahr bei “roughbooks” ihr Debüt “Loops” veröffentlicht. Das Buch ist “irre komponiert und zugleich mit der kirren Lässigkeit von Forschertagebüchern, verknüpft Worte und Codes, wandernde Meteorologinnen, Lithium-Abbau in Chile, Aktienindexe, die barocke Dichterin Sor Juana de la Cruz und die Frage, wie ein Körper „in Echtzeit auf Ereignisse reagiert“” (Uljana Wolf). Aus Berlin ist die brasilianische Dichterin und Aktivistin Adelaide Ivánova zu Gast. Ihr hochdotierter Band “Der Hammer” ist 2019 in der deutschen Übersetzung von Christiane Quandt im Münchner Verlag “Materialien” erschienen. Ivánova schreibt feministische und politische Lyrik, die so beeindruckend wie kompromisslos ist. Die Münchnerin Sophia Klink ist ein fester Bestandteil der hiesigen Literaturszene, mit einer unverwechselbaren literarischen Stimme: Die Autorin und Biologin entwickelt in ihren Gedichten neue und aufregende Formen des Nature Writings, bei denen sich erzählerische Elemente und poetische Verdichtung verbinden.

Zur Anmeldung für die Veranstaltung bitte eine Mail an meinedreilyrischenichs[at]gmail.com schreiben – mit der Angabe, ob ihr a) bei Mozilla Hubs oder bei Zoom und b) um 19 Uhr 30 oder 21 Uhr teilnehmen wollt. Für die Teilnahme bei Mozilla Hubs ist ein Headset und einigermaßen stabiles Internet erforderlich. Bitte beachtet außerdem, dass Hubs nur in den Browsern Firefox oder Chrome zuverlässig läuft (bei Safari nicht). Die Platzzahl ist begrenzt. Technische Informationen verschicken wir im Vorfeld der Veranstaltung; am Veranstaltungsabend wird es technischen Support geben.

LYRIK

Carla Cerda ist Dichterin, Biologin und Übersetzerin aus dem Spanischen, Englischen und Schwedischen; Kollaboration mit der Künstlerin Andrea Garcia Vasquez, zuletzt in der Videoinstallation but an archive of what; Preisträgerin des open mike 2019; ihr Gedichtband Loops ist kürzlich bei roughbooks erschienen.

Foto: privat

Adelaide Ivánova is a journalist and activist from Pernambuco, Brazil. She co-edits the zine MAIS NORDESTE, POR FAVOR!, dedicated to radical poetry being written in the Brazilian northeast. In 2018 she won the Rio Literature Award for her fifth book, “o martelo”, which was later published in the USA by Commune Editions. In 2020 the English translations of the book were nominated for the Derek Walcott prize for poetry and the National Translation Awards from the The American Literary Translators Association. Since 2011 she lives in Berlin, where she earns her bread working as a baby-sitter, waitress, life model, security staff and other alienating jobs.

Foto: Lukas Lademann

Sophia Klink, geboren 1993 in München, promoviert in Ökologischer Mikrobiologie. Sie war Preisträgerin beim Treffen junger Autor*innen, wurde zu Seminaren der Bayerischen Akademie des Schreibens und zur Prosawerkstatt 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin eingeladen. Für ihr erstes Romanprojekt erhielt sie das Münchner Literaturstipendium 2015. Sie wurde gefördert durch Nature Writing Stipendien des British Council 2018 und der Stiftung Nantesbuch im Rahmen des Deutschen Preises für Nature Writing 2019. Zuletzt war sie Finalistin beim 28. open mike.

Foto: Lydia Ciesluk

Kuration und Moderation: Daniel Bayerstorfer, Tristan Marquardt, Annalena Roters, Nora Zapf

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

Spezialausgabe beim “Schamrock-Festival” 2020

Samstag, 24. Oktober, 21 Uhr
whiteBOX (Atelierstr. 18, München)

Im Rahmen des tollen Schamrock-Festivals der Dichterinnen veranstalten wir eine Spezialausgabe “meine drei lyrischen ichs”. Zu Gast sind:

Michelle Steinbeck (CH/Hamburg)
Keith Zenga King (München)
Slata Roschal (München)

Auch ein Blick auf den Rest des Programms lohnt, es performt u. a. die neue Lyrikband IHR! (mit Theresa Seraphin, Marie-Kristin Burger und Nora Zapf). Des Festival läuft vom 23. bis 25. Oktober.

Spezialausgabe bei “Sommer in der Stadt”

Sonntag, 6. September 2020, 19 Uhr
Kulturbühne vor dem Gasteig auf dem Celibidache-Forum, Rosenheimerstraße 5

LYRIK: Jennifer de Negri, Tobias Roth, Alke Stachler
KUNST: Esther Zahel

Im Rahmen des Münchner Kulturprogramms Sommer in der Stadt findet erstmals wieder eine Ausgabe “meine drei lyrischen ichs” statt! Die Veranstaltung ist eine Spezialausgabe, diesmal lesen 2 Lyriker*innen, die schonmal bei uns waren und 1 neue lyrische Stimme.

Jennifer de Negri studierte Theaterregie und Szenisches Schreiben. Sie war als Regieassistentin und Regisseurin an verschiedenen Bühnen tätig und hat Prosa und Lyrik in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht.Tobias Roth debütierte 2013 mit dem Gedichtband „Aus Waben“ (Verlagshaus Berlin) und legte seither über zwei Dutzend eigene Titel, Herausgaben und Übersetzungen vor. Er ist Gründungsgesellschafter des Verlags Das Kulturelle Gedächtnis. Im Herbst 2020 erscheint sein Großlesebuch „Welt der Renaissance“ bei Galiani Berlin.Alke Stachler veröffentlichte in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2016 erschien der Gedichtband „dünner ort“, der in Kooperation mit der bildenden Künstlerin Sarah Oswald entstand, 2019 der zweite Band „geliebtes biest“.Auf der Bühne werden Kunstwerke von Esther Zahel gezeigt. Esther Zahel hat Mathematik und Kunst in Eichstätt-Ingolstadt studiert und 2019 ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in München gemacht. 2019 Leonhard- und Ida-Wolf-Gedächtnispreis. 2020 ist sie Artist in Residence der Kunstarkaden Kempten.

Veranstaltet von der Theatergemeinde e.V. München, gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und unterstützt vom Gasteig München.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, aber natürlich gelten Abstands- und Zutrittsregeln. Gespielt wird bei jedem Wetter.

Moderation: Annalena Roters, Daniel Bayerstorfer, Nora Zapf.

24. Ausgabe – mit PUNEH ANSARI, RAMY AL-ASHEQ, MIRA MANN und MARIA JUSTUS

14. Februar 2020, Kunstverein München, 20 Uhr

LYRIK: Puneh Ansari (Wien), Ramy Al-Asheq (Berlin), Mira Mann (München)
KUNST: Maria Justus (München)

Zur ersten Ausgabe “meine drei lyrischen ichs” in diesem Jahr kommen drei sehr eindringliche Stimmen der Gegenwartsliteratur zusammen. Die Wiener Autorin Puneh Ansari ist für ihre meisterhaft dystopischen Posts bekannt, die klug gesellschaftliche Mechanismen sezieren, voll sarkastischem Humor sind und existentielle Themen mit Banalem kombinieren. Bei mikrotext ist mit Hoffnun’ 2017 eine erste Auswahl ihrer Posts erschienen. Aus Berlin kommt der Lyriker, Journalist und Kurator Ramy Al-Asheq angereist. Er ist Mitveranstalter der “Arabisch-Deutschen Literaturtage” und Mitherausgeber des arabisch-deutschen Kulturmagazins “FANN”. Von seinen Gedichten, die “den Skandal der Gleichzeitigkeit von Krieg und Frieden erfahrbar werden” lassen (Monika Rinck), liegt nach fünf Bänden auf Arabisch nun auch eine Auswahl mit dem Titel Gedächtnishunde in deutscher Übersetzung vor (Sujet Verlag 2019). Aus München ist die Dichterin und Musikerin Mira Mann zu Gast. Ihrem fulminanten Debütband Gedichte der Angst (parasitenpresse 2019) folgte im Herbst die ebenso gefeierte EP Ich mag das (Problembär Records), deren Lyrics sich aus den Gedichten beziehen. Sie wird u. a. unveröffentlichte Texte aus ihrem zweiten Gedichtband lesen, der noch in diesem Jahr erscheint.

Das Foyer des Kunstvereins wird für diese Ausgabe von der Münchner Künstlerin Maria Justus bespielt. Von Chatbots bis zu Arnold Schwarzenegger finden sich in ihren multimedialen Arbeiten Witz, ein analytischer Blick und die diskursive Auseinandersetzung mit Popkultur, zwischenmenschlichen Beziehungen und AI.

Kuration und Moderation: Nora Zapf, Annalena Roters, Tristan Marquardt und Daniel Bayerstorfer

Eintritt: 4/6 Euro
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München.

LYRIK

Puneh Ansari, geboren 1983 in Wien, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Sie lebt als Autorin und Künstlerin in Wien. 2017 erschien ihr Buch Hoffnun’ bei mikrotext. Web: https://www.facebook.com/lepuscula.antarctica

2017

Ramy Al-Asheq ist ein syrisch-palästinensischer Dichter, Journalist und Kurator. Er hat bislang fünf Gedichtbände auf Arabisch veröffentlicht. Sein erster Gedichtband auf Deutsch, Gedächtnishunde, erschien 2019 im Sujet Verlag. Ende 2017 lancierte er das deutsch-arabische Kulturmagazin FANN. Außerdem ist er Kurator für das Literaturhaus Berlin und Mitgründer der Arabisch-deutschen Literaturtage Berlin. http://www.alasheq.net/en (Bild: Rashad Alhindi)

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Mira Mann ist Autorin und Musikerin. Anfang 2019 erschien ihr erster Gedichtband “Gedichte der Angst” im Verlag Parasitenpresse. Mann ist Gründungsmitglied der Postpunk-Band Candelilla (2001-2017), mit der sie drei Alben veröffentlichte. Im Herbst 2019 veröffentlichte sie ihr Solodebüt “Ich mag das“ beim Wiener Label Seayou Rec. Mann macht die monatliche Radiosendung „Text + Musik” für das Münchner commuity radio Radio 8000. Im Mai 2020 erscheint ihr zweiter Gedichtband “OK“ bei der Parasitenpresse.

Mira Mann

KUNST

Die russlanddeutsche Künstlerin Maria Justus (*1989 in Nowosibirsk)
studierte Malerei bei Jean-Marc Bustamante und zeitbasierte Medien bei
Julian Rosefeldt an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ihre
künstlerische Arbeit beschäftigt sich mit der Komplexität der
zwischenmenschlichen Beziehungen und Verhaltensweisen. Die grundliegende
Recherche wird durch historische und popkulturelle Referenzen erweitert
und zu raumgreifenden multimedialen Installationen zusammengefügt. Seit 2018 ist Maria Justus künstlerische Leiterin des Off-Spaces „Galerie von Empfangshalle“ in München.

Maria Justus, Portrait SW

23. Ausgabe – mit JUCH, SCHMID, ROSCHAL und SÖLCH

13. Dezember 2019, Kunstverein München, 20 Uhr

 

LYRIK: Barbara Juch (Wien), Walter Fabian Schmid (Bern), Slata Roschal (München)
KUNST: Adrian Sölch (München)

Zur letzten Ausgabe in diesem Jahr sind drei so tolle wie unterschiedliche Dichter*innen zu Gast: Aus Wien kommt Barbara Juch angereist, Autorin und Perfomerin, und hat ihr fulminantes Manuskript BARBARA im Gepäck. Walter Fabian Schmid hat vor über sieben Jahren “meine drei lyrischen ichs” mitgegründet. Mittlerweile lebt er in Bern und hat sein Debüt “stimmapparatvibrato” in der Parasitenpresse veröffentlicht. Auf seine Rückkehr freuen wir uns ebenso wie auf die Lesung von Slata Roschal. Auch sie hat unlängst ihr Debüt herausgebracht: “Wir verzichten auf das gelobte Land” ist bei Reinecke & Voß erschienen, eine “gefährlich gute Sprache” attestierte die SZ dem Buch.

Als Künstler ist Adrian Sölch zu Gast. Er hat in diesem Jahr sein Diplom an der Akademie der bildenden Künste in München gemacht und wird eine Videoarbeit zeigen.

Kuration und Moderation: Daniel Bayerstorfer, Tristan Marquardt, Annalena Roters, Nora Zapf

Eintritt: 4/6 Euro

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

 

LYRIK

Barbara Juch lebt in Wien. Sie studierte Amerikanische Literatur in Wien und New York, sowie Critical Studies an der Akademie der Bildenden Künste Wien.
Schreibt Lyrik und Prosa, macht Theater, und singt in MALA SIRENA. (Bild: Anna Spanlang)

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Walter Fabian Schmid, geb. 1983 in Regen, lebt in Bern. Studierte Diplom-Germanistik in Bamberg, arbeitete als Redaktor, Literaturvermittler und Texter. Sein Debüt “stimmapparatvibrato” erschien 2018 bei der parasitenpresse. Gründete gemeinsam mit Tristan Marquardt die Lesereihe meine drei lyrischen ichs. (Bild: Sascha Kokot)

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Slata Roschal, geb. 1992 in St. Petersburg/Russland, 1997 Umzug nach Deutschland,  zweisprachig aufgewachsen. Studium von Slawistik, Germanistik, Komparatistik in Greifswald,  aktuell Promotion in Slawistischer Literaturwissenschaft an der LMU München. Ihr Debüt “Wir verzichten auf das gelobte Land” erschien in diesem Jahr bei Reinecke & Voß. (Bild: Mike Lange)

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KUNST

Adrian Sölch ist ein bildender Künstler, der in seinen Performances, Videos und raumgreifenden Installationen aus der Zeit gefallene Männlichkeit-Ideale und romantische Natur-Vorstellungen aufgreift und kritisch hinterfragt. Dabei arbeitet er in seiner künstlerischen Praxis häufig mit großformatigen Ton-Skulpturen und seinem eigenen Körper und der Offenlegung seiner eigenen Persönlichkeit. Er räumt dem gesprochenen Wort eine genauso große Rolle ein wie seinen raumgreifenden Installationen mit manchmal tonnenschweren Ton-Objekten und spielt dabei inhaltlich immer wieder mit dem vermeintlich Authentischen, dessen Pathos und seiner Brüchigkeit. Adrian Sölch lebt derzeit in München und hat dieses Jahr sein Diplom als Meisterschüler bei Alexandra Bircken an der Akademie der Bildenden Künste erhalten.

Adrian